Press conference in Vienna on Mogilevich and Cherny

  1. bawag_42-78
  2. Сообщение о проведении пресс-конференции фракции Зеленых в Парламенте Австрии по теме “Новые уголовные наказания для журналистов?”

Сообщается о законопроекте Федерального министерства юстиции Австрии об изменении уголовного права, который сейчас находится на рассмотрении (2007). Речь в законопроекте идет о переносе реформы предварительного производства по уголовным делам в основное судебное производство. Законопроект также вводит наказания в Уголовный кодекс. Изменения касаются введения запрета на публичный доступ к персональным данным, если с этим связаны интересы по сохранению секретов.
Зеленые считают, что законопроект направлен на ограничение свободы журналистов.

  1. Изложение позиции по поводу попыток замять ситуацию со стороны SPÖ (Социал-демократическая партия Австрии) и ÖVP (Австрийская народная партия)

(Судя по всему, первая страница утеряна – СМ. НИЖЕ, файл ).
Торпедирование исполнения аудиторской проверки пленума
“Документ о попытке замять”
Почему аудиторская проверка не может быть проведена по решающим пунктам.
Подробный доклад об аферах Мартина Шлафа, в частности, по покупке болгарского оператора MobilTel и сербского Mobtel через австрийский банк BAWAG и его связи с представителями российских ОПГ.
В докладе упоминается бывший генеральный директор BAWAG г-н Гельмут ЭЛЬЗНЕР, имевший прямые личные контакты с Михаилом ЧЕРНЫМ
Отдельно описывается ответственность членов австрийского правительства, парламента, бизнесменов, участвовавших в аферах, партнерских связях или покрывательстве действий ШЛАФА.
Отдельной главой вынесена подробная справка “Описание личности Семена МОГИЛЕВИЧА” (стр. 31 – 34).

Упоминаются следующие имена: Мартин ШЛАФ, Семен МОГИЛЕВИЧ, Михаил ЧЕРНОЙ, Roland HORNGACHER, Дмитрий ФИРТАШ, сотрудник СБУ ВАСИЛИШИН (VASYLYSCHYN), Martin GRAF, Josef TAUS, Shloime MEIER, Leo WALLNER, Helmut ELSNER, Iwan FURSIN, FISHERMAN Igor, SHETLER JONES Robert, PUTSCHEK, WILSON, BROWN, Anatoli TSOURA.

bawag 11-13

Файл 4. bawag_11-13.pdf

Федеральное ведомство уголовной полиции МВД Австрии

 

Информация по делу в отношении Ариэля ШАРОНА и Авигдора ЛИБЕРМАНА, подозреваемых во взяточничестве и принятии подарков.

 

Информация по делу Авигдора ЛИБЕРМАНА, подозреваемого во взяточничестве в ходе выборов или всенародного голосования.

 

“Связь с Мартином Шлафом (Martin Schlaf Connection)

 

<…> Как разъяснено выше в деле Либермана, израильская полиция подозревает, что лицом, облегчившим получение взятки Либерманом был австрийский предприниматель Мартин Шлаф. <…> Как считает следствие, желание Шлафа получить благосклонность израильских высших чиновников можно объяснить его заинтересованностью в продвижении своих бизнес-интересов в Израиле”.

 

Упоминаемые лица:

Ариэль ШАРОН, Авигдор ЛИБЕРМАН, Мартин ШЛАФ, Майкл ХЕЙЗОН (Michael Hason)

Ordner: B .M.I Bundeskriminalamt

1689 833/1-fI/BK34W33

AVGIDOR LIEBERMANN , ARIEL SHARON Bestechung Geschenkannahme

Rechtshilfe Ordner 1– Kopie

B .M.I Bundeskriminalamt Band 1

1689 833/1-II/BK34W33 LIEBERMANN AVGIDOR – Rechtshilfe

Verd. D. Bestechung bei einer Wahl- oder Volksabstimmung

SHARON Ariel – Rechtshilfe

Ved. D. Geschenkanahame durch Beamte

Exhibit A Originalersuchen

Die Martin Schlaf Connection:

425/04 S . 38

Die Martin Schlaf Connection

Rz 72 Weitere Entwicklungen bei dieser Untersuchung haben ahnlich dazu beigetragen, die Verdachtsmomente fur Bestechung in diesem Fall zu erhohen . Wie oben dargelegt im Lieberman Fall, bestand der Verdacht der israelischen Polizei, dass die Person, welche das Lieberman Bestechungsgeld erleichterte, der osterreichische Geschaftsmann Martin Schlaf war . Novikovski and Schlaf sind seit vielen Jahren Freunde . Es wurde weiter herausgefunden, dass Schlaf auch eine Beziehung zu GETEX hat. Wahrend Novikovsky der President des Aufsichtsrates von INVB, der Muttergesellschaft von Getex ist, enthullt der Dun&Bradstreet Bericht auch, dass ein Herr Michael Hason, ein weiteres Mitglied von INVBs dreikopfigem Aufsichtrat ist. Michael Hason ist aber auch bekannt als der Vorsitzende mit Einzelunterschriftsberechtigung einer Liechtensteinischen Gesellschaft namens CAP Holding Aktiengesellschaft (nachstehend : „Cap Holding”), mit Sitz in Vaduz, Liechtenstein . Gemaf3 einem kurzlichen Dun&Bradstreet corporate information report (liegt als Anlage H bei) hat Hason die Position seit Juni 2003 inne . Herr Hasons Vorganger als Vorsitzender der CAP Holding war Martin Schlaf . In der Tat nimmt man an., dass „CAP” „CAP Holdings” steht fur „Casino Austria Palestine”, das

Spielkasino in Jericho in der palastinensischen Behorde, das als eines der groBen Projekte von Herrn Schlaf bekannt war and welches Zusammenarbeit and Zustimmung von den israelischen Behorden erforderte.

Rz73 Die Verbindung von Herrn Hason sowohl zur GETEX als zu Martin Schlaff hat den Verdacht vergroBert, Schlaf sei nicht nur im Lieberman Fall involviert, sondern auch in die Zahlungen an Sharon . Dies erhoht den Verdacht, dass die Zahlungen auch Bestechungsgelder mit sich gebracht haben konnen.

Rz 74. Schlafs Interesse daran, die Gunst von Israel hochsten Beamten zu erlangen, kann durch seine Geschaftsinteressen in Israel erklart werden . Das mit Schlaf in Verbindung stehende Casino in Jericho wurde schon erwahnt . lm Zeitraum, der U. diese Angelegenheit erheblich ist, war Schlaf daran, ein lukratives Offshore ubeoprojekt in groBem Stil zu entwickeln ., urn es in der Nahe der Kuste der sudisraelischen Hafenstadt Eliat zu betreiben . Dieses Projekt wurde Zustimmungen der and Zusammenarbeit mit der israelischen Regierung erfordert haben.

Rz75 Es sei bemerkt, dass die Untersuchung der israelischen Polizei weiter gibt, dass BAWAG, die Bank, welche die osterreichischen Gelduberweisungen in diesem Fall erleichterte, ihrerseits Eigentumerinteressen an den Schlaf Venutre hat-

Die Verbindung zwischen James Schlaf and Gilaads BAWAG Konto

RZ 76 Zu den klarsten Verbindungen zwischen Schlaf and den in diesem Fall problematischen Gelduberweisungen gehort die ganz neue Entdeckung von Beweismitteln, die eine Verbindung anzeigen zwischen James Schlaf, dem Bruder and Geschaftspartner von Martin Schlaf, and Gilaads Bawag Konto. Das ist das Konto, von dem aus and auf das die November-Dezember 2002 Geldtransfers getatigt wurden. Wie oben diskutiert (in den Abschnitten 8(a) and 43-44), haben die israelischen Behorden von Gilaad Sharon verschiedene Urkunden Ober sein Bankkonto der BAWAG erhalten. Die meisten dieser Urkunden beziehen sich auf die Eroffnung des Kontos im November 2002 and auf die Uberweisungen auf das and aus dem Konto im November and Dezember 2002 . Unter diesen Dokumenten war eine Unterschriften Bestatigung von Gilaads Unterschrift vorbereitet von Gilaads israelischem Anwalt, Gabriel Manor (Nachstehend : Manor) . Dieses Dokument, dessen Kopie wir beilegen als Anlage F, ist datiert vom 10 .April 2003 . Es gibt nichts in der Dokumentation von BAWAG, das darauf hin deutet, dass zu jener Zeit eine Unterschriften Bestatigung verlangt worden ware, da ja Gilaads Konto bei BAWAG einige Monate fruher, im November 2002, eroffnet worden war.

Rz 77 : Aber die israelische Polizei fand ein weiteres Exemplar vom 10 . April 2003 bei einer Durchsuchung, die in den BOros von Manor in Israel durchgefuhrt worden war. Dieses Exemplar der Unterschriftenbestatigung war begleitet von einem Brief an Manor vom selben Datum von Martin Schlafs Bruder, James Schlaf . In diesem Brief, den wir beilegen als Anlage G, bezieht sich James Schlaf auf eine fruhere Unterschriftenbestatigung von Gilaad Sharon, die von Manor an James Schlaf am 13.November 2002 gefaxt worden war . James Schlaf verlangte, dass ihm das Original jener Unterschriften Bestatigung vom November 2002 per Post zugestellt werde. Er verlangte weiter, dass , wenn das Original vom November 2002 der Unterschriftsbestatigung nicht gefunden werden konne,