Article on suspicion of money laundering through Wadan Yards in Germany, 2015, taken down from Focus magazine

Translation: The Wadan Yards Group from Wismar has often dealt with dubious millions in payments and dubious owners. The former owner Andrei Burlakov – an entrepreneur with ties to the Russian mafia – died from the bullets of a contract killer. He had previously sold the ailing Wadan shipyard to Igor Yusufov, ex-minister and Gazprom board member. Wadan became Nordic Yards. Filius Vitaly Yusufov ran the business. Bargaining continued, money shifted and cashed. In June 2015, Hypovereinsbank reported suspicious flows of money in favor of the shipyards in a money laundering report. The investigators discovered a credit of 20 million euros. The client was Prosal Investment Limited, based in Tortola on the British Virgin Islands. According to the intended use, the payment is based on a loan agreement. In addition, on June 17, the Prosal made another payment of 8.5 million euros. It is still unclear where the money comes from and who is behind the ominous mailbox company from the tax haven.

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POLITIK & GESELLSCHAFT

Zoll erwischt!

Ein Diktator und sein Rennpferd, ein Salafist und Knete aus Katar,
ein Starkoch und falsche Aale aus China – FOCUS öffnet die geheimen
Ermittlungsakten der deutschen Zollfahnder

Der Promi-Koch und
der falsche Aal

Besuch städtischer Lebens-
mittelkontrolleure im Hamburger
Lokal des TV-Kochs Steffen
Henssler, 43: Die Beamten be-
schlagnahmten Filets vom Aal,
der angeblich aus Japan stammte.
Mittels DNA-Analyse stellte man
fest, dass es sich um einen Fake
handelte: Der Fisch entpuppte
sich als europäischer Artgenosse.
Dumm nur, dass die EU-Variante
unter Artenschutz steht. Henss-
ler, der sich nicht äußern wollte,
hatte falsch etikettierten Fisch
verkauft. Zollfahnder durchsuch-
ten bei seinem Lieferanten. Sie
konfiszierten dort 24 Tonnen
Aalfilet, die Staatsanwaltschaft
ermittelt gegen den Importeur.

Hetzer
Vogel ist eine
Führungsfigur
in der Salafis-
tenszene

P ierre Vogel fiel die Ant-

wort schwer. Der radi-
kal-islamische Prediger,
der lautstark gegen die
Ungläubigen und die westliche
Demokratie wettert, konnte den
Zollbeamten am Düsseldorfer
Flughafen nicht erklären, woher
die 10 000 Euro stammten, die
sich in seinem Handgepäck fan-
den. Laut den Geldwäschestatu-
ten hätte der Konvertit die Summe
deklarieren müssen, was er aber
versäumte.

Vogel, YouTube-Star der deut-
schen Salafistenszene, gerade mit
Flug PC 303 aus Doha/Katar via
Istanbul zurückgekehrt, rang sich
einen lahmen Kommentar ab: Das
Geld habe er von einem Freund in
Katar bekommen, um eine neue
Haustür zu finanzieren, die bei
einem Zugriff der Polizei zu Bruch
gegangen sei.

Als er die zweifelnden Blicke der
Kontrolleure bemerkte, gab er zu,
dass der Betrag für den „Islami-
schen Humanitären Entwicklungs-
dienst“ in Schwetzingen bestimmt
sei. Der salafistische Verein sam-
melt Spenden für den Syrien-
Konflikt. Die Hilfsorganisation
soll laut Sicherheitsexperten unter
anderem Munition für islamisti-
sche Terrormilizen in der Levante
gezahlt haben. Die Einfuhrwäch-
ter beschlagnahmten die Euro-
Scheine wegen des Verdachts der
Terrorismusfinanzierung.

Der Fall vom 29. Mai 2015 wird
erst jetzt durch FOCUS-Recher-
chen bekannt. Es ist nur eines
der vielen Beispiele für Finanz-
schmuggel, Geldwäsche oder
Steuerhinterziehung, die der Zoll
aufdeckte.

Wegen ihrer politischen Brisanz

oder der Prominenz der

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Reingefallen
Fernseh-
Küchenmeis-
ter Henssler
kocht lieber
Fisch als
Fleisch

Der Prediger und
das Katar-Geld
Seit Jahren gilt Pierre Vogel,
37, als Schlüsselfigur der Sala-
fistenszene. Der Verfassungs-
schutz stuft ihn als einen der
gefährlichen Brandstifter im
rasch wachsenden Fundamen-
talistenmilieu ein. Demnach
wurden Dutzende deutsche
Dschihadisten der Terrormiliz
Islamischer Staat durch die
extremistischen Videobotschaf-
ten radikalisiert. Im Frühjahr
2015 erwischten Zollbeamte den
Ex-Boxer am Flughafen Düssel-
dorf bei der illegalen Einfuhr von
10 000 Euro in bar. Inzwischen
hat er das Geld zurückerhalten.

FOCUS 18/2016

Zoll erwischt!

Ein Diktator und sein Rennpferd, ein Salafist und Knete aus Katar,

ein Starkoch und falsche Aale aus China – FOCUS öffnet die geheimen

Ermittlungsakten der deutschen Zollfahnder

Pferdenarr
Kadyrow mit
Jockey Olivier
Peslier bei
einem Pferde-
rennen in
Dubai

Sieger
Zazou ist eines
von 100 Pferden
Kadyrows

Der Tyrann und seine Pferde
Ramsan Kadyrow, 39, Führer der Teilrepublik
Tschetschenien, steht als Gefolgsmann des
russischen Präsidenten Wladimir Putin auf der
Verbotsliste der EU. Der Index wurde nach dem
Ukraine-Konflikt erlassen, um Geschäfte und
Konten von Getreuen Putins im Westen ein-
zufrieren. Kadyrow ist Pferdenarr: Dutzende
Galopper hat er in Europa stehen. Quasi als
„wirtschaftliche Ressourcen“ stellte der Zoll auf
der Kölner Rennbahn seine Top-Stars Dashing

Home und Zazou unter Aufsicht. Zudem
legte man das Verrechnungskonto Kadyrows
beim Direktorium für Vollblutzucht und Ren-
nen in der Domstadt mit gut 18 000 Euro auf
Eis. Nach langem Hin und Her genehmigte
das Bundeswirtschafsministerium den Start
Zazous beim Großen Preis von Düsseldorf. Der
Galopper landete im Oktober 2014 auf Platz
fünf. Das Preisgeld von 2000 Euro wanderte
wohl auf das Sperrkonto.

Der AfD-Mann und
die Schmuggel-
zigaretten

Der Brandenburger Jan-Ulrich Weiß,
41, Kreisvorsitzender der AfD in der
Uckermark, gab sich gerne als Mann
für Recht und Ordnung. Eine von ihm
veröffentlichte hetzerische Karikatur
über den Bankier Jacob Rothschild
entlarvte Weiß als Antisemiten.

Am 14. November 2014 dann der
nächste Schlag gegen den vermeint-
lichen Saubermann: Finanzfahnder
durchsuchten sein Haus in Templin.
Es geht um Steuerhinterziehung von
knapp einer halben Million Euro. Der
AfD-Mann, ehemals Landtagsabge-
ordneter, operierte laut Staatsan-
waltschaft Neuruppin als Zigaretten-
schmuggler. Demnach soll er einen in
England gestoppten illegalen Trans-
port von knapp drei Millionen Zigaret-
ten im März 2013 initiiert haben. Der
Kurierfahrer gestand im Verhör, dass
Weiß der Auftraggeber der Schmug-
geltour gewesen sei. Der AfD-Politiker
äußerte sich nicht dazu.

Zigaretten-Deal
Jan-Ulrich Weiß
aus Templin in
Brandenburg soll
an einem großen
Steuerbetrug
beteiligt sein

Antrittsbesuch
Dussey und
Frank-Walter
Steinmeier 2014

Der Minister und Konten in Belgien

Die Kontobewegungen kamen
den Mitarbeitern der Deut-
schen Bank verdächtig vor.
Sie überprüften ältere Über-
weisungen und stellten dann
bei der Gemeinsamen Finanz-
ermittlungsgruppe Anzeige
wegen Geldwäscheverdachts.
Der Name, der in den Unter-
lagen auftauchte, war politisch
brisant: Robert Dussey, 44,
Außenminister von Togo,
hat seit August 2013 in meh-

reren Tranchen insgesamt
210 000 Euro über Belgien nach
Deutschland transferiert.

Togo ist eines der ärmsten
Länder der Welt. Dussey gilt
als Vertrauter des Staats-
chefs.Die Staatsanwaltschaft
Berlin ermittelte (Az. 241/JS
1030/15). Mangels Beweisen
musste das Verfahren einge-
stellt werden. Die Botschaft
konnte keine Angaben zur
Herkunft des Geldes machen.

FOCUS 18/2016

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POLITIK & GESELLSCHAFT

Fortsetzung von Seite 34

Sünder blieben diese Verfahren
unter Verschluss. FOCUS enthüllt
nun Stück für Stück die heikels-
ten Fälle: Dabei geht es um Profi-
Sportler, Promis, Terrorfinanzierer,
deutsche und ausländische Politi-
ker sowie Minister, enge Freunde
des russischen Staatspräsidenten
Wladimir Putin und ukrainische
Oligarchen, die ihr Land ausge-
plündert haben.

Etwa 5000 Verdachtsfälle errei-
chen allein die Zollfahnder in
NRW jährlich, das Bundeskrimi-
nalamt (BKA) weist für 2014 mehr
als 24 000 Meldungen aus – ein
Anstieg um 26 Prozent gegenüber
dem Vorjahr. „Besorgnis erregend
sind die immer häufiger auftre-
tenden bedeutenden Fälle von
Steuerhinterziehung, illegalen
Absprachen und Manipulationen,
verbotenen Geschäften, Korruption
und Geldwäsche, in die auch
weltweit agierende Finanzinsti-
tute oder Konzerne beziehungs-
weise deren Mitarbeiter verstrickt
sind“, klagt Michael Dewald, Lei-
ter der BKA-Spezialeinheit.

Interne Memos an das Bundes-
finanzministerium, die FOCUS
vorliegen, schildern, wie der ent-
thronte ukrainische Autokrat Vik-
tor Janukowitsch über deutsche
Ölfirmen Millionen wäscht oder
Mitglieder des Terrornetzwerks
al-Qaida mit Finanzspritzen der
Botschaft des Emirats Katar ihre
Schussverletzung bei deutschen
Ärzten behandeln ließen.

Da ist auch der Honorarkonsul
aus Kamerun, dem aus Luxem-
burg gut 450 000 Euro Schwarz-
geld zuflossen. Nachdem seine
hiesige Bank ihn wegen Geld-
wäsche angezeigt hatte, suchte er
sein Heil in einer Selbstanzeige.
Vorsorglich zahlte der Diplomat
eine viertel Million Euro an den
Fiskus. Woher das Geld stammt,
ist unklar.
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C. ELFLEIN / J. P. HEIN /

J. HUFELSCHULTE / F. LEHMKUHL /

A. SPILCKER / M. WISNIEWSKI

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Geht von Bord
Witalij Jussufow
verkaufte im
März 2016
die Werften
für 230 Millio-
nen Euro

Die Werften und die Karibik-Millionen

Schon oft ging es bei der Wadan-Werften-
Gruppe aus Wismar um zweifelhafte Millionen-
zahlungen und dubiose Eigentümer. So starb der
frühere Besitzer Andrej Burlakow – ein Unter-
nehmer mit Verbindungen zur russischen Mafia
– durch die Kugeln eines Auftragskillers.

Zuvor hatte er die marode Wadan-Werft
an Igor Jussufow, Ex-Minister und Gasprom-
Vorstand, verkauft. Aus Wadan wurde Nordic
Yards. Die Geschäfte führte Filius Witalij
Jussufow. Es wurde weiter geschachert, Geld
verschoben und kassiert.

Im Juni 2015 meldete die Hypovereinsbank in
einer Geldwäscheanzeige auffällige Geldströme
zugunsten der Werften. Die Ermittler entdeck-
ten eine Gutschrift über 20 Millionen Euro. Auf-
traggeber war die Prosal Investment Limited mit
Sitz in Tortola auf den Britischen Jungferninseln.
Laut Verwendungszweck liegt der Zahlung ein
Darlehensvertrag zugrunde. Außerdem tätigte
die Prosal am 17. Juni eine weitere Zahlung über
8,5 Millionen Euro. Woher das Geld stammt und
wer hinter der ominösen Briefkastenfirma aus
dem Steuerparadies steckt, ist noch unklar.

Fehlschlag
Michael
Kohlmann,
42, steht im
Verdacht,
Steuern
hinterzogen
zu haben

Der Davis-Cup-Kapitän
und seine Steueroase
Das Geld kam von einer Firma auf den Ber-
mudas. 160 000 Euro. Am 16. Februar 2015
unterrichtete die Stadtsparkasse Bochum
den Zoll in einer Geldwäscheanzeige, der ehe-
malige Profi-Tennisspieler Michael Kohlmann
habe per Gutschrift eine solche Summe von
den Atlantikinseln erhalten. Bis auf 10 000
Euro, so hieß es weiter, soll der Chef des deut-
schen Davis-Cup-Teams den Betrag auf sein
Geldmarktkonto weitertransferiert haben. Als
die Bank bei Kohlmann nachfragte, bekannte
dieser, dass die Summe aus seinen Profi-Ein-
nahmen stamme. Dass er Selbstanzeige beim
Finanzamt erstattet habe. Gesamteinnahmen
in seiner Karriere: rund 1,5 Millionen Euro.

FOCUS 18/2016

Der Student und
das Geld vom Papa
Die beiden Herren, Vater und Sohn,
näherten sich am 24. Juli 2014 auf der
A5 aus Richtung Basel dem Zollamt
Weil am Rhein. Etwas zu verzollen?
Nein! Die misstrauischen Zöllner
durchsuchten das Fahrzeug und wur-
den fündig: Im Auto befanden sich
134 700 Euro. Die Erklärung: Das Geld
gehöre dem Sohn, er finanziere damit
sein Studium. Vielleicht mag das
stimmen. Eine Bußgeldanzeige gab
es trotzdem.

Vor allem für den Vater ist der
Umgang mit der Justiz nichts Neues.
Nikola Borisov ist in seiner Heimat
Bulgarien berühmt: Von 1997 bis
1999 war er Vize-Justizminister und
anschließend bis 2006 Generalstaats-
anwalt. Außerdem leitete der promo-
vierte Jurist lange den Strafrechtslehr-
stuhl an der Uni Sofia. Laut Interpol
pflegte Borisov in einem Korruptions-
und Geldwäscheverfahren einen engen
Kontakt zu einem Hauptverdächtigen.
Heute lebt er in Gundelfingen.

Multitalent
Nach seiner
Juristenkarriere
war Borisov
Botschafter
Bulgariens in
Kasachstan

Der Ukrainer
Sergej Kurtschenko
soll 7,5 Millionen
Euro in Thüringen
versteckt haben

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Enge Verbindung
Putin im Gespräch mit
Freund Tschemesow.
Beide vertrauen sich
seit KGB-Zeiten

Traumauto
Ein Jaguar MK V,
Sechszylinder,
150 km/h Spitze

Der Oligarch und sein Jaguar

Leichter Nieselregen fiel am 25. August ver-
gangenen Jahres in Berlin-Marzahn, als sich die
Beamten des Zollamtes mit einem besonderen
Fahrzeug beschäftigten: einem Jaguar MK V,
Baujahr 1950. Der Oldtimer der Extraklasse wird
unter Experten für 130 000 Euro gehandelt.

Der Luxusschlitten war für Russland

bestimmt. Empfänger war kein unbekannter
Autosammler, sondern Sergej Tschemesow, 63.
Nur: Der russische Oligarch steht auf der EU-
Embargo-Liste. Er darf nicht einreisen und keine
Waren aus der EU empfangen.

Tschemesow ist einer der engsten Freunde
von Russlands Präsident Wladimir Putin. Beide
waren als KGB-Offiziere in Dresden stationiert.
Die enge Verbindung verhalf dem studierten
Wirtschaftswissenschaftler auf den Chefpos-
ten beim führenden russischen Industriekon-
zern Rostec. Ob Kalaschnikows, Smartphones,
Autos oder Kraftwerksbau – überall mischt
Rostec mit.

Tschemesow half das nichts. Der Zoll stellte
den Jaguar sicher. Ebenso scheiterte der Versuch,
den Oldtimer an einen Strohmann zu liefern.

Der Gas-Multi und seine Strohfirma

Sein jungenhaftes Aussehen
täuscht: Sergej Kurtschenko, 30
Jahre alt, ist einer der mächtigs-
ten Oligarchen der Ukraine. Er
kontrolliert 80 Prozent des ukrai-
nischen Marktes mit Flüssiggas.
Bei der Staatsanwaltschaft
Gera existiert eine dicke Kur-
tschenko-Akte. Die Fachabtei-
lung für organisierte Kriminalität
ermittelt gegen den Unternehmer
wegen des Verdachts der Verun-
treuung öffentlicher Gelder und
illegaler Finanztransfers. Min-

destens 7,5 Millionen Euro aus
der ukrainischen Staatskasse
soll Kurtschenko in thüringischen
Kapital- und Personengesell-
schaften versteckt haben. Über
eine niederländische Strohfirma
kaufte er angeblich ein Unterneh-
men zur Lieferung von Autogas
mit Filialen in Thüringen, Sach-
sen, Sachsen-Anhalt und Bayern.
Der smarte Oligarch besitzt ein
Vermögen von 2,4 Milliarden Dol-
lar. Seine europäischen Konten
wurden mittlerweile eingefroren.

FOCUS 18/2016

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